/parole/ http://parole.blogsport.de Thu, 20 Aug 2009 14:28:20 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en „Hey, hey, wer nicht hüpft der ist ein Jude“ http://parole.blogsport.de/2009/08/20/hey-hey-wer-nicht-huepft-der-ist-ein-jude/ http://parole.blogsport.de/2009/08/20/hey-hey-wer-nicht-huepft-der-ist-ein-jude/#comments Thu, 20 Aug 2009 10:06:18 +0000 /parole/ Allgemein http://parole.blogsport.de/2009/08/20/hey-hey-wer-nicht-huepft-der-ist-ein-jude/ Gestern war das Hinspiel der letzten Qualifikationsrunde zur UEFA-Championsleague 2009/10. In der Red Bull Arena traf der FC (Red Bull) Salzburg auf Maccabi Haifa. Das Spiel endete 1:2, der israelische Meister dürfte damit mit einem Bein in der Gruppenphase der Championsleague stehen.

Weniger erfreulich als dieser Sieg war allerdings, was aus den Reihen der salzburger Fans zu hören war. Im Verlauf der zweiten Halbzeit skandierten Fans aus dem entsprechenden Block „hey, hey, wer nicht hüpft der ist ein Jude“ und „scheiß Israelis“. Zu ersterem Spruch ist wohl kaum etwas hinzuzufügen. Es dürfte bekannt sein, dass bei diesem Spruch diejenigen, die nicht hüpfen, abgewertet sind. Ergo sind in der Sicht der Rufenden „Juden“ etwas, was sie nicht sein wollen, wovon sie sich abgrenzen, was sie abwerten. Zum zweiten Spruch: Die Tatsache, dass Israel als Konsequenz aus dem Holocaust gegründet wurde und weltweit der einzige Staat mit mehrheitlich jüdischer Bevölkerung ist, macht Israel zum „Juden unter den Staaten“. Ein Sprechchor „scheiß Israelis“ kann davon nicht abgekoppelt betrachtet werden. Wenn also „scheiß Israelis“ skandiert wird, impliziert dies immer auch „scheiß Juden“.

Ob es sich beim Grölmob um Angehörige der Salzburg Patriots handelte sei dahingestellt. Wie zumindest ein Teil der salzburger Szene einzuschätzen ist, zeigte sich im letztjährigen Nationalratswahlkampf. Im Anschluss an eine Strache-Rede eskalierte die Lage vor dem Müllnerbräu, ein Mob aggressiver Hools skandierte unter anderem „zick-zack-Zigeunerpack“ und attackierte im Anschluss die antifaschistische Gegenveranstaltung. Aus einem Bericht von damals:

… Die Polizei hielt sich im Hintergrund bis plötzlich eine Gruppe Fussballhooligans, unter „HC Strache“ Rufen anfing die Gegendemo anzugreifen. Es entwickelte sich eine kurze aber heftige Auseinandersetzung die wohl noch weiter eskaliert wäre wenn der rechte Schlägertrupp nicht von der Polizei abgedrängt worden wäre. Dabei konnten es sich zumindest ein Polizist nicht verkneifen selbst unsanft auf die Angegriffenen los zugehen.

Quelle

Es bleibt zu befürchten, dass die gestrigen antisemtischen Ausfälle einmal mehr ohne Konsequenzen bleiben werden. Aber zumindest steht es nach dem gestrigen Spielergebnis realistisch in Aussicht, dass sich Salzburg und seine Fans nicht in der Championsleague präsentieren können. Immerhin…

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Antisemitischer und rassistischer Alltag in Ungarn http://parole.blogsport.de/2009/08/17/antisemitischer-und-rassistischer-alltag-in-ungarn/ http://parole.blogsport.de/2009/08/17/antisemitischer-und-rassistischer-alltag-in-ungarn/#comments Mon, 17 Aug 2009 17:48:10 +0000 /parole/ Allgemein http://parole.blogsport.de/2009/08/17/antisemitischer-und-rassistischer-alltag-in-ungarn/ Dass die einmalige Untersagung des Rudolf-Heß-Marsches am 15.8. in Budapest die rassistische und antisemitische Diskurshegemonie in großen Teilen der ungarischen Politik nicht ändern wird, verdeutlicht ein Statement des Jobbik-Vorsitzenden Gábor Vona in der letzten Woche. Dieser reagiert drastisch auf die Frage, ob er den Sympatisant_innen von Jobbik rate am Heß-Marsch teilzunehmen. Vona:

Wenn die Judenfrage Sie so aufregt und beschäftigt, ziehen Sie doch nach Israel

In der Folge äußerte der Rechtsaußenpolitiker, dass die aktuellen Romamorde vom ungarischen oder ausländischen Geheimdiensten verübt worden seien, also „Interessengruppen, denen es darum geht, das Land zu destabilisieren“. Als alternativen „Erklärungansatz“ zieht Vona noch eine „Abrechnung von Kreditwucherern“ in Betracht.

Jobbik erreichte bei der vergangenen Eu-Wahl 14,77% und zog somit mit 3 Sitzen ins Eu-Parlament ein. Jobbik gilt als der politische Arm der Ungarischen Garde, deren Vorsitzender ebenfalls Vona ist. Trotz Verbot der paramilitärischen Organisation organisiert die Garde weiterhin (militante) politische Aktionen, eine Verstrickung in die aktuelle Mordserie steht nach wie vor im Raum.
Ein lesenswerter Kommentar zur Garde und zur aktuellen antiziganistischen Situation in Ungarn hier.

Für alle, die des Ungarischen mächtig sind, hier der Videolink zu Vonas „Judenfrage“-Aussage: http://www.youtube.com/watch?v=I24nsFnDCrU

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Abschiebemaschinerie Österreich: Die Fälle Agba-Okeke & Nwezi http://parole.blogsport.de/2008/08/12/abschiebemaschinerie-oesterreich-die-faelle-agba-okeke-nwezi/ http://parole.blogsport.de/2008/08/12/abschiebemaschinerie-oesterreich-die-faelle-agba-okeke-nwezi/#comments Tue, 12 Aug 2008 09:37:31 +0000 /parole/ Allgemein http://parole.blogsport.de/2008/08/12/abschiebemaschinerie-oesterreich-die-faelle-agba-okeke-nwezi/ In Graz kündigt sich derzeit wieder einmal ein besonders eklatantes Beispiel staatlichen Rassismus an. Betroffen sind die aus Nigeria geflohenen Okezie Agba-Okeke und Austin Nwezi, welche akut von Abschiebung bedroht sind. Konkret hieß es in den offiziellen Papieren Akba-Okekes vom Juni, dass der Journalist Österreich binnen 6 Wochen zu verlassen habe. Jener flüchtete aus Nigeria als er dort zwischen die Fronten christlicher und muslimischer Milizen geriet. Agba-Okeke: „Ich wollte, dass das Morden endet, dann wollte man mich töten.“1 Das war im Jahr 2002.

Seit Ende 2002, also fast 6 Jahre wohnt Agba-Okeke nun schon in Österreich, genauer gesagt in Graz. Dort war er auf verschiedene Arten aktiv. Beispielsweise arbeitete er beim freien Radio Helsinki. Er war zum einen Redakteur der Sendung „African Time“, einer Radiosendung die gleichermaßen an die african community ebenso wie an Interessierte gerichtet ist, zum anderen auch Redakteur des interkulturellen Sendung „Radiodialoge – Stimmen der Vielfalt“. Ebenso engagierte sich Agba-Okeke z.B. in Theaterstücken als darstellender Künstler gemeinsam mit Austin Nwezi, der ebenfalls innerhalb der nächsten 6 Wochen Österreich verlassen soll. Denn genauso wie Agba-Okekes Asylgesuch wurde auch das von Nwezi nach fast 6 Jahren bürokratischer Behandlung letztlich abgelehnt.

Beiden stünde bei einer Abschiebung eine ungewisse Zukunft in einem krisengeschüttelten Land bevor. Die Tatsache, dass beide nach wie vor der Gefahr körperlicher Angriffe ausgesetzt wären, wird von staatlicher Seite entgegnet, dass Nigeria eine stabile Demokratie sei, wonach Abschiebungen ohne Probleme durchgeführt werden könnten. Dass dies nicht zutrifft, zeigt sich vielerorts.
Agba-Okeke müsste im Falle der Abschiebung seine Frau zurücklassen. Denn was anderorts Bleiberecht garantiert, nämlich die Ehe mit einer_m Staatsbürger_in – in diesem konkreten Fall einer Österreicherin, sichert in Österreich kein Bleiberecht. So kommt es immerwieder vor, dass binationale Ehen durch den staatlichen Rassismus zerrissen werden. 2

Das einzige, was den Aufenthalt von Nwezi und Agba-Okeke noch ermöglichen könnte, wäre ein humanitäres Visum. Dieses muss aber vom Landeshauptmann, im konkreten Fall von Franz Voves (SPÖ), beim Innenministerium beantragt werden. Die Chancen scheinen aber schlecht zu stehen, denn noch seien keinerlei positive Signale aus dem Büro des Landeshauptmanns zu entnehmen berichtet der Regisseur Peter Ulrich3. Für Agba-Okeke wurde inzwischen eine Petition gestartet, welche hier angesehen und unterschrieben werden kann. Zum Zeitpunkt dieses Blogeintrags hatten schon 1329 Personen die Petion unterschrieben.

Natürlich soll damit nicht der Eindruck erweckt werden, Abschiebungen seien in Österreich etwas seltenes oder einmaliges, so als ob die Fälle Agba-Okeke und Nwezi etwas besonderes darstellten. Abschiebungen und staatlicher Rassismus sind in Österreich und der Festung Europa etwas alltägliches. Insofern müsste eigentlich wegen jeder Person eine solche Kampagne gestartet werden. Vielmehr stellen diese Fälle aufgrund ihrer besonders repressiven Art nur die Spitze eines Eisberges aus Ausgrenzung und Wilkür dar.
Genauso soll hier auch auf keinen Fall so etwas entstehen wie eine Differenzierung in „gute“ und „produktive“ Migrant_innen einerseits und „böse“ und „schmarotzende“ Migrant_innen andererseits. Genau diesem Bild gilt es innerhalb und außerhalb der antirassistischen Bewegung entgegenhalten. Denn auch in Teilen der Pressekonferenz lassen sich zur Genüge (positiv-)rassistische Stereotypen und Darstellungen finden. Dennoch ändert dies nicht an der Notwendigkeit die drohenden Abschiebungen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhinden.

Daher: Gegen die Abschiebung von Okezie Agba-Okeke und aller von Abschiebung bedrohten!
Für die globale Bewegungsfreiheit!

  1. http://derstandard.at/PDA/?id=1216325400630 [zurück]
  2. Für weitere Informationen siehe >> http://eheohnegrenzen.sosmitmensch.at/ [zurück]
  3. http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=23449 [zurück]
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Kritische Diskursanalyse: Clever & Smart http://parole.blogsport.de/2008/07/01/kritische-diskursanalyse-clever-smart/ http://parole.blogsport.de/2008/07/01/kritische-diskursanalyse-clever-smart/#comments Mon, 30 Jun 2008 23:33:13 +0000 /parole/ Allgemein http://parole.blogsport.de/2008/07/01/kritische-diskursanalyse-clever-smart/

Ibáñez, Francisco (1972): Clever & Smart in geheimer Mission. „Ein Unglücksrabe ist dieser Knabe!“, Nr. 80, Bad Vilbel: Condor

Durch Zufall bin ich vor Kurzem auf eine alte Ausgabe von Clever & Smart gestoßen. Natürlich habe ich mir diese umgehend zu Gemüte geführt, musste aber bald feststellen, dass dasjenige, was dort diskursiv transportiert wird, mehr als nur ein wenig problematisch ist. Im Weiteren werde ich anhand von 3 Punkten Kritik an Ibáñez’ Comic äußern. Die Kategorien sind:

1. Weibliche Verhaltensmuster: Kreischen, Keifen, Hysterie
2. Rollenverteilung und „typische“ Frauenbeschäftigung
3. Rassismus: Primitivheit der „Naturvölker“


Weibliche Verhaltensmuster: Kreischen, Keifen, Hysterie


Ibáñez lässt in seinem Comic verschiedene Frauen auftreten, die so verschieden dann doch nicht sind. Neben der Tatsache, dass die Frauen fast ausnahmslos blond (blond = blöd?) gezeichnet sind, während alle Männer (sofern sie denn Haare haben) dunkelhaarig sind, fällt vor allem das gleiche transportierte Verhalten der Frauen auf. Sie kreischen, keifen und sind hysterisch. Damit verfestigt der Zeichner alte zugeschriebene Geschlechterverhaltensmuster. Vor allem das Klischee der hysterischen (von gr. „hystera“ – „Gebärmutter“) Frau sei nocheinmal besonders kritisiert (Kritik am Begriff der Hysterie hier und hier)

Rollenverteilung und „typische“ Frauenbeschäftigung



Durch das gesamte Comic zieht sich eine typisch zweigeschlechtliche Rollenverteilung. Insgesamt treten 7 Frauen auf, wovon drei Sekretärinnen sind. Die anderen Berufe sind mit je einer Vertreterin: Putzfrau, Haushälterin, Schauspielerin und Stewardess.
Die Männer hingegen treten zum einen in viel größerer Zahl auf und teilen sich zum anderen weniger gemeinsame Berufe. Und sollte sollte doch einmal ein nicht-männlich konnotierter Beruf dabei sein (natürlich aus Ermangelung von Personal), so wird dieser natürlich in der Bezeichnung als weiblich dargestellt (Bild1 – symptomatisch neben „dem Klemptner).
Vor allem die bereits erwähnten Sekretärinnen werden mit identischen Beschäftigungen dargestellt. So werden fernab jeglicher Relation auf insgesamt 10(!) Bildern Frauen beim Schminken und „sich hübsch machen“ gezeigt. Die Bewertung dessen zeigt der Zeichner relativ deutlich. Entweder es wird (im doppelten Sinne) so überzeichnet, dass es lächerlich wirkt (Bild2 & 4) oder es störe bei der Arbeit (Bild3).
Es dürfte wohl nicht zu weit gehen, Francisco Ibáñez ein sehr eindimensionales und negatives Frauenbild zu unterstellen (ums mal äußerst diplomatisch zu formulieren).

Rassismus: Primitivheit der „Naturvölker“


Im Comic kommen zwei stereotyp nicht-weiße „Naturvölker“ vor: zum einen ein nordamerikanischer Indianerstamm, zum anderen eine scheinbar aus Subsahara-Afrika stammende Delegation. Von beiden „Völkern“ werden jeweils nur Männer gezeigt. Die Indianer treten naturverbunden und in Tipis lebend auf. Als Reaktion auf eine Augenverletzung eines Stammesmitgliedes führt der Medizinmann einen „Genesungstanz“ mit den Lauten „Huahua! Eiapopeia! Rambazamba“ Hoppeldihopp! Juchee!“ auf – eine Darstellung die medizinische Fähigkeiten der Indianer gleich null erscheinen lässt. (Bild1)
Noch rassistischer wird aber der „afrikanische Stamm“ (nicht näher bezeichnet) dargestellt. Die Mitglieder werden sterotyp mit riesigen Lippen, aggressiven Blicken, Knochen in den (Krause-)Haaren und mit Holzspeeren gezeichnet (Bild2). Es dürfte wohl kaum möglich sein, Bewohner_innen der Subsahara noch klischeehafter und primitiver erscheinen zu lassen, zumal ihnen auf dem gezeigten Ausschnitt nicht einmal mehr als Bildsprache zugestanden wird. Abgerundet wird die angebliche Unterentwickeltheit durch die Tatsache, dass die später erfolgende Kriegserklärung „dem Kabinett […] vorgetrommelt“ wurde (Bild3). Dem ist nun wirklich nichts mehr hinzuzufügen.

Zu guter Letzt:
Ein Bild hat sich mir quasi als Fazit aufgedrängt: Ibáñez’ Hauptprotagonisten, die von einer vermeintlichen Feministin mit einer überdimensionalen Schere verfolgt werden. Es sei dem Autor gewunschen und vergönnt, selbst einmal in diese Situation zu gelangen. ;)

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Frontiers – Flucht und Migration als Adventuregame http://parole.blogsport.de/2008/06/29/frontiers-flucht-und-migration-als-adventuregame/ http://parole.blogsport.de/2008/06/29/frontiers-flucht-und-migration-als-adventuregame/#comments Sun, 29 Jun 2008 17:59:15 +0000 /parole/ Allgemein http://parole.blogsport.de/2008/06/29/frontiers-flucht-und-migration-als-adventuregame/ Frontiers the game - welcome to Fortress Europe

Wenn es kommt, wie es kommen soll, wird am 29. September das Computerspiel Frontiers des salzburger Künster_innenkollektivs Gold Extra veröffentlicht. Frontiers behandelt in diesem Spiel ein brisantes Thema, nämlich Flucht und Migration in das „gelobte“ Europa. Das Problem daran ist, dass die EU seit Jahren eine rigide Abschottungspolitik gegen außereuropäische Zuwanderung praktiziert und sogar noch weiter ausbaut. Migration wird dadurch sprichwörtlich zu einem Abenteuer.

Frontiers greift diese Thematik auf und will Flucht- und Migrationswege nachzeichnen. Ausgangspunkte werden entweder der Irak oder das subsaharische Afrika sein. Die_der Spieler_in muss sich als Flüchtling / Migrant_in von dort bis nach Europa durchschlagen. Laut Entwickler_innen ist das Ziel, die Thematik von Flucht und Migration durch multimediale Einbettung neuen Zielgruppen zugänglich zu machen. Karl Zechenter von Gold Extra führt aus, es gehe darum diese Schicksale selbst zu erleben und dadurch Nachrichten über Flucht und Migration wieder bewusster wahrzunehmen.1

Andererseits wird es aber auch möglich sein, das Spiel in der entgegengesetzten Perspektive, nämlich als Grenzposten, zu spielen. In diesem Fall besteht die Aufgabe natürlich in der möglichst erfolgreichen Abwehr der Migrant_innen und Flüchtlinge. Die Abwehr erfolgt zum einen über Verhaftungen, zum anderen, wie den Videos zu entnehmen ist, auch bewaffnet.

Entwickelt wird das Spiel als Mod von Half-Life 2, was Grafik und Gameplay in den präsentierten Bildern und Videos auch deutlich anzusehen ist. In den nächsten Wochen werden weitere Materialien veröffentlicht werden. Das Spiel selbst erscheint am denkwürdigen Tag des 29. September. 2005 versuchten an diesem Tag etwa 700 Flüchtlinge und Migrant_innen die Festung Europa zu stürmen – z.T. mit tödlichen Folgen.

Es bleibt abzuwarten, ob das Spiel tatsächlich seine Erwartungen erfüllen können wird. Die Grundintention ist auf jeden Fall begrüßens- und lobenswert.

Zusatzinformationen:

Homepage des Spiels

Homepage von Gold Extra

Interview mit einem Entwickler auf der Radiofabrik Salzburg:

Spielausschnitt aus der Ukraine:
FRONTIERS – Ukraine Border Walkthrough - from Frontiers on Vimeo.

  1. Radiofabrik Salzburg, 25.6.08: http://www.freie-radios.net/mp3/20080625-frontierse-23014.mp3 [zurück]
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